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Die Jugendfeuerwehr Dollenchen

Über die Jugendfeuerwehr Dollenchen

Nach vorangegangenen Ausprobiertagen wurde am  4. Oktober 1992 von Frank-Uwe Mittelstädt die Jugendfeuerwehr gegründet. Am Gründungstag kamen 18 Jugendliche im Alter zwischen 8 und 17 Jahren. Viele von ihnen sind noch heute in der aktiven Wehr.

Knapp  vier Jahre später übernahm seine Frau Cordula die Jugendfeuerwehr, da Frank-Uwe Ortswehrführer wurde. 1997  wurde zusätzlich die  „Kleine Jugendfeuerwehr" (eine Vorbereitungsgruppe) gegründet, wo sich unsere Jüngsten mit 8 und 9 Jahren trafen und die Aufgaben der Feuerwehr kennen lernten.

Die Jugendfeuerwehr war in der Ausbildung sehr fleißig und konnte bei den jährlichen Amtsausscheiden immer wieder Pokale holen. Außerdem hielt die Jugendfeuerwehr an der Tradition zampern fest und zog und zieht so jedes Jahr durch das Dorf, sammelt Süßigkeiten und Geld mit den sie sich so machen extra Ausflug leisten können.

Im Jahr 2003 qualifizierte sich unsere Jugendfeuerwehr sogar für den Landesaussscheid  im „Bundeswettbewerb“ und nahm daran teil.  Sie fuhren und fahren jährlich in das Stadt- und Amtszeltlagerund einige von ihnen auch ins Landeszeltlager. Und haben dort viel Spaß.

Im  Oktober 2005 starteten sie ein Geschichtsprojekt „Alles was vor dem B 1000 in der Feuerwehr war“. Im Jahr darauf, im August 2006 startete das Projekt „Die Zeit danach“. Sie erfuhren  dabei viel über die Freiwillige Feuerwehr  seit ihrer Gründung, hatten Gespräche mit Zeitzeugen und erforschten auch die Gründungszeit der Jugendfeuerwehr.

Mit den Ergebnissen dieser Projekte bewarben sie sich 2007,  im Jahr ihres 15jährigen Bestehens,  um einen Preis der Landesjugendfeuerwehr und waren die erste Jugendfeuerwehr den „Klaus Schultze Gedächtnispreis“ entgegen nehmen konnte.

Immer wieder gab es neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung und aktiver Freizeitgestaltung auch Projektarbeit in der Jugendfeuerwehr. Sie beschäftigten sich unter anderem auch mit dem Thema „Was ist Glück für mich?“ und drehten einen Film dazu.

2017 blickte die Jugendfeuerwehr schon auf 25 Jahre Bestehen zurück, es gab eine kleine Ausstellung über ihre Zeit, eine Geburtstagsfeier und neue T-Shirts für die Mitglieder.

Seit vielen Jahren nahm die Jugendfeuerwehr jährlich  an der 48 - Stunden- Aktion, später dann an der „Jugend packt an Aktion - ein Wochenende für Elbe-Elster“  teil, bis heute. Dabei reinigt sie Straßenränder vom Müll, pflegt den Containerstellplatz streicht Spielgeräte und Bänke und entfernt Unkraut.

Die Jugendfeuerwehr ist aktiv und wird von Jugendwartin Judith Müller geleitet, unterstützt von Stellvertreter Marcus Last. Inzwischen kann man mit 6 Jahren in die Kinder- und Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. Die neue Technik in der Wehr gefällt auch den Jüngsten.

Für anstehenden Wettkämpfe wird fleißig geübt und natürlich möchten auch einige wieder im Jugendfeuerwehrzeltlager dabei sein. Manchmal findet die Ausbildung auch gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Sallgast statt.


Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Dollenchen 2022

Unsere Jugendfeuerwehr besteht momentan aus 7 Kindern zwischen 10 und 17 Jahren sowie 3 Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren.
Auch der Start ins Jahr 2022 war leider etwas holprig. Aufgrund der Auflagen des Amtes konnten wir uns zunächst nicht so oft treffen, wie wir uns es gewünscht hätten.
So konnten wir uns im ersten Halbjahr nur vereinzelt zu kleineren Ausbildungen im Freien verabreden. Die Themen waren Fahrzeugkunde, die allseits beliebten Knoten und die ersten Übungsstunden für den hoffentlich in diesem Jahr wieder stattfindenden Amtsausscheid.
Im Juni trafen wir uns zu einer Ausbildung am Feuerlöschteich am Gänseberg und bewässerten dabei sowohl die Wiese, als auch die angrenzenden Bäume. Durch die Verkettung einiger kleinerer Missgeschicke waren im Anschluss aber auch fast alle Kinder und Betreuer gut gewässert, weil wir ja auch alle noch etwas wachsen wollen. Richtig starten durften wir erst im Sommer mit dem Zeltlager in Crinitz.
Dieses fand am ersten Wochenende im Juli statt. Wir verbrachten das Wochenende mit 2 Kindern zum Übernachten und zum Schnuppern durften die Kleinsten den Samstag gemeinsam mit uns verbringen, sodass wir am Ende auf insgesamt 6 Teilnehmer kamen. Wir hatten ein sehr erlebnisreiches Zeltlager mit viel Spiel, Spaß und guter Laune. Danke auch nochmal an die Kameraden, die uns tatkräftig beim Auf- und Abbau der Zelte unterstützt haben.
Zunächst verabschiedeten wir uns nun in die Sommerferien, in denen wir keine Ausbildungen veranstalten. Aber die Pause war nur von kurzer Dauer, da bald bekannt wurde, dass tatsächlich in diesem Jahr wieder ein Amtsausscheid in Göllnitz stattfinden wird.
Also trafen wir uns ab August teilweise mehrmals in der Woche um den Löschangriff nass mit den größeren Kindern zu üben. Aufgrund des durchwachsenen Wetters fanden diese Übungen manchmal sogar sehr trocken im Gerätehaus statt und wir

konnten die Grundlagen Schritt für Schritt auch mit unseren neuesten Mitgliedern einüben.
Am 3. September war es dann soweit und wir fuhren endlich wieder zum Wettkampf nach Göllnitz. Bei strahlendem Sonnenschein durften sich die Jugendfeuerwehren des Amtes im Löschangriff messen. Wir starteten mit einer Jungenmannschaft in der Altersklasse 2 und erreichten mit einer Zeit von 52,97 sec den ersten Platz. Nach einem aufregenden Tag ging es nachdem wir auch unsere Männermannschaften kräftig angefeuert hatten wieder zurück nach Dollenchen.
Aufgrund des späten Amtsausscheides konnten wir unsere Jüngsten bisher noch nicht mit einbeziehen, was sich aber ab Oktober ändern sollte. Wir begannen unsere erste gemeinsame Ausbildung mit dem Thema Brennen und Löschen, wobei Marcel mit den Kleineren einige schöne Experimente machte und Judith behandelte mit den Größeren die weiterführende Theorie. Wir beschäftigten uns mit den Grundlagen des Brennens und erfuhren natürlich auch, wie uns das beim Löschen eines Feuers helfen kann.
Schon zwei Wochen später trafen wir uns erneut, um das erlernte Wissen anzuwenden. Wie in jedem Jahr wollten wir das Halloweenfeuer veranstalten und trafen uns dazu zunächst im Gerätehaus. Nach einer kurzen Einweisung beluden wir unser TSF-W mit einigen zusätzlichen Schläuchen und fuhren raus um das Feuer zu entzünden. Da es zuvor kräftig geregnet hatte, brauchten wir dafür recht viel Geduld und nachdem wir genügend trockenes Geäst gefunden hatten, loderte das Feuer bald recht kräftig. So begannen wir im Anschluss damit den Löschangriff aufzubauen.
Natürlich etwas anders, als beim Ausscheid, aber mit dem gleichen Ziel. Wir setzten ein Standrohr um die Wasserversorgung zu gewährleisten. Nachdem alles aufgebaut war durfte sich jeder abwechselnd am Strahlrohr versuchen und alle hatten viel Spaß und einen sehr schönen Vormittag. Auch hier möchten wir den Kameraden danken, die uns beim Halloweenfeuer durch Umsetzen des Haufens und Übernahme der Brandwache unterstützt haben.
Das letzte Treffen im Jahr 2022 war ein Bowlingnachmittag im Fun Hollywood, den das Amt für uns organisierte. Gemeinsam mit den anderen Jugendfeuerwehren des

Amtes fuhren wir mit dem Bus nach Finsterwalde und konnten uns miteinander im Spiel messen. Nach 3 spannenden Runden standen die Sieger der Bahnen fest und wurden mit einem kleinen Preis prämiert. Alle bekamen eine Urkunde und durften sich ebenfalls ein kleineres Präsent aussuchen. Wir bedanken uns recht herzlich beim Amt Kleine Elster für diesen schönen Nachmittag, der für jeden mit einer Portion Nuggets mit Pommes endete.

An dieser Stelle wird es nun wieder Zeit sich bei allen zu bedanken, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben. Wir danken allen Kameraden, die uns mit der Technik unterstützen und auch bei allen Eltern, die uns mit kleineren Leckereien und anderen Aufmerksamkeiten versorgen. Auch danke wir unseren Kinder- und Jugendfeuerwehrmitgliedern für ihre tolle Mitarbeit und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Erlebnisse.

In diesem Jahr möchten wir uns noch besonders bei unserem langjährigen Jugendwart Marcel Donath bedanken. Er wird seine Position abgeben, aber uns weiterhin unterstützen. Vielen Dank für die vielen gemeinsamen Jahre! Wir haben viel miteinander erlebt und so einige Kinder zu jungen Feuerwehrleuten heranwachsen sehen. Wir wünschen dir alles gute für Dich und Deine Familie und hoffen, dass du uns dennoch weiter erhalten bleibst! DANKESCHÖN für alles!

So möchte ich nun meinen Jahresbericht mit dem Wunsch abschließen, dass wir alle gesund bleiben und uns noch zu unzähligen spannenden und witzigen Ausbildungen und Aktivitäten gemeinsam treffen.


Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Dollenchen 2020 und 2021
Seit unserem letzen Bericht sind über 2 Jahre vergangen und wir freuen uns nun endlich wieder beieinander sitzen zu können und Euch von unseren Erlebnissen zu erzählen. Für uns alle waren die letzten Jahre eine schwere Zeit und wir mussten alle auf vieles verzichten, aber dennoch haben wir jede Minute, die wir miteinander verbringen konnten, genossen.
Wir starten mit unserem Bericht mit einem kurzen Ausflug ins Jahr 2020. Aufgrund der Pandemie gab es nur wenige Treffen, aber die waren umso wertvoller.
Im ersten Halbjahr trafen wir uns zum Zampern im Februar und natürlich durften auch noch die Eierkuchen verdrückt werden. So hatten wir im März eine tolle Ausbildung zur Fahrzeugkunde mit anschließender Stärkung.
Danach gab es eine lange Pause, sodass wir uns erst im September zur nächsten Ausbildung trafen. Das Thema dieses Mal waren die wasserführenden Armaturen, mit vielen praktischen Übungen.
Der anschließende Oktober hielt gleich 2 Highlights bereits. Zunächst fuhren wir mit den Kindern vom Kilado nach Dresden ins Jumphouse. Das war das Dankeschön dafür, dass wir alle beim Zampern trotz schlechten Wetters so super durchgehalten haben. Mit 4 JF-Mitgliedern verbrachten wir einen sehr amüsanten Tag in Sachsens Hauptstadt und kamen abends satt, glücklich und doch etwas müde vom Toben wieder in Dollenchen an. Ende Oktober sahen wir uns schon zum letzten Mal im Jahr 2020. Wie in jedem Jahr bereiteten Judith und Marcel eine Ausbildung über das „Brennen und Löschen“ vor. Nach ein wenig Theorie durften wir das Erlernte direkt beim alljährlichen Halloweenfeuer anwenden und uns im Anschluss in der Feuerwehr mit warmem Tee und einem kleinen Snack stärken. Danach machte uns das Virus mal wieder einen Strich durch die Rechnung und so konnten wir nur hoffen, dass die Pause dieses Mal nicht ganz so lange anhält, aber leider durften wir uns erst 10 Monate später wiedersehen.
Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, uns alle 14 Tage zur Ausbildung zu treffen und nicht wie bisher nur 1 Mal im Monat. Also trafen wir uns zunächst Anfang August um auszuloten, wie wir die kommenden
Wochen und Monate gestalten möchten. Schon 2 Wochen später trafen wir uns also zur ersten Ausbildung und verbrachten einen spannenden Nachmittag miteinander.
Im September standen mal wieder Knoten und Gerätekunde auf dem Ausbildungsplan. Auch wurde die 48h-Aktion nachgeholt und wir brachten unser Gerätehaus, den Vorplatz und die Glascontainer wieder auf Vordermann. Außerdem bekamen auch einige Bänke und Spielgeräte wieder einen neuen Anstrich und auch der Wald am Friedhof wurde endlich wieder vom Müll befreit. Auch ein wenig Ausbildung durfte nicht fehlen und so konnten wir uns im Auswerfen und, Aufwickeln von C-Schläuchen messen. Vielen Dank an alle, die uns auch an diesem Wochenende unterstützt haben!
Und da war es plötzlich schon wieder Oktober und das Jahr schon wieder fast Geschichte. Im Oktober trafen wir uns 3 mal zu verschiedenen Ausbildungen. Die Erste behandelte das Thema der Technischen Hilfeleistung und wir staunten, wie viele verschiedenen Einsatzstichworte es gibt und was man daraus schon ableiten kann. Auch konnten wir feststellen, das wir mit unserem kleinen Auto auch ohne Spezialausrüstung viel bewirken können. In der folgenden Ausbildung behandelten wir die Fahrzeug- und Gerätekunde. Auch dabei hatten wir viel Spaß und konnten noch so Einiges über unsere Technik lernen. Und auch im Jahr 2021 durfte das
Halloweenfeuer nicht fehlen und so trafen wir uns am 31. Oktober um das Feuer zunächst zu entzünden und anschließend einen echten Löschangriff aufzubauen.
Unsere letzte Ausbildung fand im November statt, bevor wieder alles auf Eis gelegt werden musste. Trotz der vielen Pausen in den vergangenen 2 Jahren hatten wir also viel Spaß und keine Langeweile in der Jugendfeuerwehr.
An dieser Stelle möchten wir uns natürlich bei allen bedanken, die uns immer unterstützen! Danke an alle Kameraden, Eltern und natürlich auch die Kinder, für ihre Disziplin und auch manchmal etwas verrückten Vorschläge. Das Jahr 2022 ist schon in vollem Gange und wir versuchen jede Möglichkeit für die Ausbildung mit den Kindern zu nutzen. Da wir gerade auch viele kleine feuerwehrinterressierte Kinder im Dorf haben, werden wir ab Juli auch eine Kinderfeuerwehr ab 6 Jahren anbieten und freuen uns schon auf die nächsten Herausforderungen, die das für uns bereit hält.
Am Ende bleibt uns nur noch Euch allen das Beste und viel Gesundheit für das restliche Jahr zu wünschen. Wir freuen uns auf die vielen Erlebnisse, die noch auf uns alle warten!


Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Dollenchen 2019

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und es wird Zeit auf die vielen Erlebnisse der Jugendfeuerwehr in 2019 zurückzublicken.
Derzeit besteht unsere Jugendfeuerwehr aus 9 Mitgliedern zwischen 8 und 15 Jahren. Seit Mai nimmt außerdem die JF Lieskau regelmäßig an unseren Ausbildungen teil.
Im Jahr 2019 starteten wir nicht wie gewohnt mit dem Jahresabschluss von 2018, da wir bereits im vorangegangenen Dezember mit den Kindern einen schönen Tag im Wonnemar verbracht hatten.
Die erste Aktivität des Jahres war das Kinderzampern im Januar. Daran nahmen 10 Kinder des Dorfes teil und wir möchten uns an dieser Stelle für die gesammelten Süßigkeiten und die warmen Speisen und Getränke bei allen Dorfbewohnern bedanken.
Die erste Ausbildung des Jahres fand Anfang Februar statt. Thema war das Grundwissen zu wasserführenden Armaturen. Beim anschließenden blinden Geräteraten mussten die Kinder unter einer Decke ein feuerwehrtechnisches Gerät ertasten. Nun wurde den anderen Teilnehmern erklärt, wofür das Gerät eingesetzt wird, sodass sie die Bezeichnung erraten konnten.
Im März trafen wir uns zur nächsten Ausbildung im Gerätehaus. Zum Thema Brennen und Löschen lernten 9 JF-Mitglieder die Grundlagen einer Verbrennung und die daraus resultierenden Löschwirkungen kennen. Durch kleinere Experimente konnten wir den Kindern die Zusammenhänge näher bringen und die trockene Theorie etwas auflockern.
Vom 12.-14. April war wieder ein Wochenende für Elbe-Elster angesagt und wir beteiligten uns an der alljährlichen 48h-Aktion. In diesem Jahr wurde das Unkraut vor der Feuerwehr beseitigt, der Rasen gemäht und das Pflaster gereinigt. Des Weiteren bekamen sowohl unsere Zieleinrichtungen, als auch die Holzbänke und tische vor dem Gerätehaus und auch das ein oder andere JF-Mitglied einen neuen Anstrich. Wie immer wurde auch dem Müll zwischen Dollenchen und Sallgast sowie im Wald neben dem Friedhof der Kampf angesagt und es kamen allerhand erstaunliche Fundstücke zu Tage. Insgesamt nahmen 7 Kinder der JF an der Aktion teil, die wir mit leckerer Pizza und einem Filmabend gemütlich ausklingen ließen.
Ab Ende April war die Trainingssaison für den Amtsausscheid wieder eröffnet. Wir trafen uns 1- bis 2-mal pro Woche um den Löschangriff nass und die Feuerwehrstaffette zu üben. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit um auch unseren jüngsten Kameraden die ersten Handgriffe vom Löschangriff beizubringen.
Am 04. Mai war es dann wieder soweit und wir wollten unter Beweis stellen, dass wir, trotz der kurzen Zeit zum Üben, fit genug waren, um unsere Titel vom letzten Jahr zu verteidigen. Wir starteten in der Kategorie Jungen AK I gegen 2 weitere Mannschaften und landeten jeweils auf dem 2. Platz. Den Löschangriff absolvierten wir in einer Zeit von 0:37,52 min und die 5x80 m Feuerwehrstaffette bewältigten wir in einer Zeit von 1:44,77 min.
Zwei Wochen nach dem Wettkampf fand die nächste Ausbildung zum Thema Gerätekunde mit insgesamt 13 Kindern statt. Hierbei bekamen wir zum ersten Mal Besuch von unseren Kameraden aus Lieskau und starteten mit einigen lustigen Kennenlernspielen. Nachdem jeder einmal einen oder auch zwei Klapse mit der Zeitung abbekommen hatte, konnte man sich die Namen der neuen Kameraden gleich viel besser merken. Auch das anschließende Gerätesuchen auf unserem Auto machte allen viel Freude.
Im Juni war wieder Zeit für unser alljährliches Zeltlager und so fuhren wir vom 14. 16. Juni wieder einmal nach Crinitz. Auch hier begleiteten uns wieder die JF Mitglieder aus Lieskau und wir erlebten 3 spannende Tage und endlich auch wieder ausreichend Badespaß im Waldbad. Bei viel Spiel und Spaß rund um das Freibad lernten wir uns besser kennen und konnten bei den Gruppenaktivitäten unseren Zusammenhalt stärken.
Anschließend waren endlich Sommerferien und jeder konnte sich im Urlaub weit weg oder auf Balkonien von der stressigen Schule erholen. Wem das allein zu langweilig war, der konnte an der Ferienunterhaltung des KiLaDo teilnehmen.
Mitte August trafen wir uns dann wieder zur nächsten Ausbildung. Auch unsere neuen Freunde aus Lieskau waren wieder dabei und so konnten wir gespannt den Ausführungen von André lauschen. Das Thema „Brennen und Löschen“ hatten wir vorher im Jahr schon einmal gehört, aber dieses mal gab es richtig was zu sehen. André hatte einen ganzen Handwagen voller spannender Experimente vorbereitet. Er zeigte uns eindrucksvoll wie sich verschiedene Stoffe unter Hitzeeinwirkung verhalten und dass auch nicht brennbare Stoffe wie Mehl mit dem richtigen Mischungsverhältnis sogar explodieren können. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei André für seine Unterstützung und die tolle Ausbildung bedanken.
Unser nächstes Treffen fand im September statt. Hier stand der diesjährige Dollenchener Hähnchenpokallauf vor der Tür und auch wir wollten etwas dazu beitragen. So überlegten wir uns, wie man denn andere Kinder für die Jugendfeuerwehr begeistern kann. Nach einigen Ideen und Versuchen entwickelten wir einen Parcours den die Interessierten im Staffellauf überwinden sollten. Hierbei mussten sie außerdem Wasser transportieren, um die Kübelspritze zu füllen mit der sie die Dosen vom Gestell spritzen konnten. Beim Dorffest bauten wir also unsere Station selbstständig auf und konnten einigen Kindern zeigen, wie viel Spaß wir bei der JF haben.
Den Abschluss unseres Feuerwehrjahres bildete das Halloweenfeuer Anfang November. Hierbei luden wir auch andere interessierte Kinder des Dorfes ein, um mit uns gemeinsam das Feuer zunächst zu entzünden und dann einen richtigen Löschangriff aufzubauen. Hierbei konnte jeder einmal in die verschiedenen Rollen als Maschinist, Angriffstrupp und Wassertrupp schlüpfen. Nach getaner Arbeit versammelten wir uns wieder im Gerätehaus und genossen den heißen Tee und die leckere Pizza.
Bei so vielen tollen Ausbildungen und Erlebnissen verging auch das Jahr 2019 wie im Flug. Wie in jedem Jahr möchten wir uns nun für die Teilnahme und Bereitschaft bei unseren JF Mitgliedern bedanken. Ohne Euch hätten wir nicht halb so viel Spaß. Außerdem danken wir allen aktiven Kameraden für die Unterstützung bei den Ausbildungen, den Ausflügen und auch beim Üben, wo wir uns über jede helfende Hand freuen. Auch den Eltern möchten wir danken, für ihr Vertrauen und auch ihre Unterstützung mit Salaten und Kuchen und vielen anderen kleineren Diensten, die uns das Leben etwas einfacher machen.
Wir wünschen uns für 2020 dass alle gesund bleiben und wir weiter so viel Spaß miteinander haben. Wir hoffen wie immer auf eine rege Beteiligung bei allen Aktivitäten und würden uns freuen wenn wir das ein oder andere neue Mitglied in unseren Reihen begrüßen können.
Auf ein erlebnisreiches und spannendes Jahr 2020!


Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Dollenchen 2018

Die Jugendfeuerwehr Dollenchen zählt momentan 11 Mitglieder, darunter 4 Mädchen und 7 Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

Unser Feuerwehrjahr startete wie gewohnt mit der Weihnachtsfeier für 2017 im Januar. Dieses Mal fuhren wir jedoch nicht zum Bowling oder ins Wonnemar, sondern lösten den Kinogutschein vom Kinderland Dollenchen e.V. ein. Diesen  hatten wir zu unserem 25-jährigen Jubiläum im Jahr 2017 erhalten. So fuhren wir nun mit insgesamt 10 Kindern nach Schwarzheide, schauten uns den Film

„Ferdinand - Geht STIERisch ab“ an und genossen dabei das Popcorn und die Nachos.

Im Februar folgte das alljährliche Zampern zusammen mit dem KiLaDo und vielen anderen Kindern des Dorfes und aus der Umgebung. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an unsere bunten Mitstreiter und alle die uns durch warmen Tee und viele Leckereien zum Mitnehmen oder gleich genießen unterstützt haben.

Anfang März starteten wir dann mit einer Ausbildung zur Fahrzeug- und Gerätekunde. Außerdem durften wir uns im Schlauchkegeln versuchen und Cordula und Nicole überraschten uns anschließend mit leckeren Eierkuchen aus den eingezamperten Eiern. Nur 2 Wochen später stand sehr hoher Besuch ins Haus, denn der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dietmar Woidke hatte sich angekündigt, um unser kleines Dorf mit all seinen Sehenswürdigkeiten und Vereinen zu besuchen. Hierfür wurde schon vorher einiges vorbereitet und auch am 21. März waren einige Mitglieder der JF dabei und zeigten Herrn Woidke unser neues Feuerwehrgerätehaus.

Wie in jedem Jahr stand im April die Aktion „Jugend packt an“ auf dem Programmzettel. Hier reinigten wir die Bushaltestelle, erledigten unseren Containerdienst, sammelten Müll und reinigten den Gehweg und die Klinkersteine an der alten Schule. Natürlich durfte auch die Ausbildung nicht zu kurz kommen und so lernten wir spielerisch verschiedene Möglichkeiten unseres TSF-W kennen und begannen für den Amtsausscheid zu Üben. Außerdem lüfteten wir den Rasen am Gerätehaus, säten neuen Rasen an und verliehen den Fahrradständern neuen Glanz. Der Mai stand ganz im Zeichen des Amtsausscheides und wir übten kräftig alle 3 Disziplinen, bis alle Handgriffe im Schlaf saßen.

Anfang Juni sollte sich dann zeigen ob das tagelange Üben von Erfolg gekrönt wurde. In Dollenchen fand in diesem Jahr der Amtsausscheid statt und wir konnten uns mit den anderen Jugendfeuerwehren des Amtes Kleine Elster messen. Im Löschangriff stellten wir 2 Jungenmannschaften der Altersklasse 1 und konnten mit einer Zeit von 43,9 s den 3. Platz und einer Zeit von 39,31 s den 1. Platz belegen. In der 5x80 m Feuerwehrstafette wurden wir in der AK 1 Zweiter mit einer Zeit von 1:37 min. Und bei der Gruppenstafette konnten wir uns ebenfalls den 1. Platz mit einer Zeit von 2:16 min sichern.

Am Ende des Monats stand das alljährliche Amtszeltlager an. Dieses Mal fuhren wir jedoch nicht wie gewohnt nach Crinitz, sondern ließen uns schon in Babben am Waldbad nieder. 5 Kinder unserer JF erlebten ein spannendes Wochenende mit Bogenschießen, dem Technischen Hilfswerk und dem Lagerkontest. Da das Zeltlager in diesem Jahr eine Woche früher als in den Jahren zuvor stattfand, ging unsere Bestellung für schönes Badewetter leider zu spät im zuständigen Wetteramt ein und wir erwischten das letzte verregnete Wochenende im Jahr 2018. Aber von ein paar Regentropfen ließen wir uns die gute Laune nicht vermiesen. Wir verlegten kurzerhand den Lagerkontest und das Fußballschauen in das große Festzelt und Neptun kam eben nicht mit dem Boot, sondern schob seine Nixe in einer Schubkarre zu uns, um uns Landratten fachmännisch zu taufen.

Nach einem sehr aufregenden ersten Halbjahr war in den Sommerferien erst einmal Zeit zum Ausruhen, wobei sich einige unserer Mitglieder an den Aktivitäten des KiLaDo beteiligten.

Die nächste Ausbildung fand im September statt. Auf einer kleinen Schnitzeljagd durch Dollenchen lernten wir den Umgang mit den Handsprechfunkgeräten kennen und lösten ganz nebenbei ein spannendes Feuerwehrquiz. Mit der Unterstützung der großen Kameraden erhielten wir am Ende ein Lösungswort und absolvierten wieder einmal einen Schritt in Richtung Jugendflamme.

Im November unterstützten wir Cordula bei einem Aktionstag für die Kinderfeuerwehren  in der Sporthalle Dollennchen.  4 Mitglieder der JF Dollenchen betreuten verschiedene Stationen und konnten den Jüngeren zeigen, was es alles in der Kinder- und Jugendfeuerwehr zu entdecken gibt.

Zum Abschluss unseres Feuerwehrjahres fuhren wir im Dezember mit den anderen Zamperkindern ins Wonnemar. Dort genossen wir den Tag mit viel Spiel und Spaß und der ein oder anderen Portion Süßkram, die das Jahr bis hierhin überlebt hatte.
Nun bleibt uns an dieser Stelle nur noch übrig allen Unterstützern der JF Dollenchen zu danken. Wir bedanken uns bei allen Jugendfeuerwehrmitgliedern für ihre Teilnahme und Bereitschaft bei den Ausbildungen und weiteren Aktivitäten. Auch den Mitgliedern der aktiven Abteilung unserer Wehr möchten wir danken für Ihre Unterstützung beim Üben, den Ausbildungen und in der Vor- oder Nachbereitung. Zu guter Letzt danken wir auch allen Eltern, die uns nicht nur ihre Kinder anvertrauen, sondern uns mit allerlei kleinen und großen Diensten unterstützen, damit wir alle von A nach B kommen und unterwegs nicht verhungern müssen. Allen ein riesiges Dankeschön dafür.

Für das kommende Jahr wünschen wir uns weiterhin eine rege Beteiligung an den Aktivitäten der JF Dollenchen und hoffen auf viele schöne gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen.

Auch freuen wir uns schon auf zwei neue Mitglieder die im neuen Jahr aus der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr kommen werden.

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